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Von den verschiedenen
sexuellen Problem-
en beim Mann gehört die fehlende
oder
nicht ausreichend lange Versteifung des
Gliedes (lat. Erektion = Aufrichten) sicher-
lich zu den belastendsten. Erektions- oder
Potenzstörungen können auf Dauer
die
Lust auf Sex zunichte machen. Und: Ärger,
Frustration, Enttäuschung und Hilflosig-
keit über das Nachlassen der Manneskraft
können sich langfristig auch zu psychoso-
matischen Beschwerden und Depressionen
entwickeln.
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Wie
ein Teufelskreis entsteht |
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So wie erregende Wahrnehmungen
das Erektionszentrum in höchste
Lustbereitschaft versetzen, so
hemmend können negative see-
lische Einflüsse wie Stress im Be-
ruf und Erwartungsdruck sein. Gibt
es durch anhaltenden Stress keine
Erholungsphasen mehr, kann sich
daraus ein Teufelskreis entwickeln:
Versagensangst, Erwartungsdruck
und Erschöpfung machen vorhan-
de Erektionsstörungen immer
schlimmer und münden schließ-
lich in den völligen sexuellen Rück-
zug.
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Komplizierte
Maschinerie der Lust |
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Wichtig
sind dabei erotische Reize und
Phantasien ebenso wie rein körperliche
Bedingungen: So kommen Erektionsstö-
rungen auch als Folge von Herz-Kreislauf-
und Stoffwechselerkrankungen wie zum
Beispiel Bluthochdruck und Zuckerkrank-
heit (Diabetes mellitus) vor, die zu Durch-
blutungsstörungen der Penisgefäße führen
können und eine fachliche Betreuung er-
fordern. Aber auch Rauchen und Überge-
wicht zählen zu den Hauptrisiken für eine
erektile Dysfunktion. |
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Genauer betrachtet
ist die Erektion ein
sehr komplexes Wechselspiel zwischen
Gehirn und Blutgefäßen. Das Erektions-
zentrum im Gehirn reagiert auf sexuelle
Reize, die als Nervenimpulse umgesetzt zu
den Blutgefäßen im Penis gesendet wer-
den. Der Befehl lautet: Mehr Blut einströ-
men lassen, Abfluss stoppen. Dadurch
wird der Penis länger, dicker, härter
und
richtet sich auf - es entsteht eine vollstän-
dige Erektion.
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